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Werden Sie Mitglied der Deutsch-Marokkanischen Gesellschaft und tragen Sie dazu bei die freundschaftlichen, kulturellen und sozialen Beziehungen der beiden Länder zu erweitern... [mehr]| Geschichte/Sozial- und Politikwissenschaften | | Print | |
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Titel: Angst vor der Moderne, Die Die Versöhnung zwischen Orient und Okzident - nach dem Schock des Golfkrieges ist sie notwendiger denn je. In einem leidenschaftlichen Plädoyer fordert die Marokkanerin Fatima Mernissi dazu auf, eigene und fremde Traditionen neu zu lesen und so die Gräben zu überwinden.
Dieses Buch ist herausgewachsen aus der Beschäftigung mit dem arabischen Nationalismus. Wer den arabischen Nationalismus verstehen will - genauso wie die "nationalen Neuanfänge" anderer Staaten, die sich heute von europäischer Herrschaft oder Abhängigkeit zu befreien trachten -, der stößt immer wieder auf eine Grundfrage: "Wer ist die arabische Nation, in deren Namen der arabische Nationalismus auftritt?". In einfachen Worten: "Wer sind die Araber?". Das vorliegende Buch gibt Informationen über die Geschichte der Araber, über den Araber in der Neuzeit und in der modernen Welt und enthält ferner eine Analyse der Gegenwart.
Die hier versammelten Vorträge bilden im wesentlichen das Programm der 4. Arabischlehrer-Konferenz, die das Arabicum Bochum im Landesspracheninstitut Nordrhein-Westfalen vom 18. - 20. Juni 1993 abgehalten hat. Nach den vorangegangenen Konferenzen der Arabischlehrenden in Deutschland (Bonn 1990, Mannheim 1991 und Leipzig 1992), die dem ersten Erfahrungsaustausch, der mehr oder weniger improvisierten Diskussion methodischer und didaktischer Probleme des Arabisch-Unterrichts galten, war es das Ziel der Bochumer Konferenz, dem wachsenden Interesse an der Sprache und Landeskunde der arabischen Welt in verschiedenen Bereichen der deutschen Gesellschaft Rechnung zu tragen.
------------------------------------------- Diese kleine Abhandlung soll neben den Auseinandersetzungen der Gegenwart einen Einblick in die historischen Wurzeln des Islam in den Maghreb-Ländern, in Kontinuität und Wandel im Laufe der Jahrhunderte, vermitteln.
"Wenn die "Blütezeit des Islam" den Durchbruch zu einem breiten Lesepublikum finden und so zu einem Klassiker der Geschichtsschreibung werden würde, dann könnte dies wirklich zu einer Änderung der Perspektive bei der Betrachtung der Weltgeschichte führen. Dies ist ein wichtiges Buch, das zu lesen und zu bedenken sich lohnt. Ein außergewöhnlich reichhaltiges Werk." Prof.Hichem Djait, Universität Tunis
Ibn Khaldun (1332 - 1406), der nordafrikanische Historiker, Geschichtsphilosoph und Staatsmann, geriet mit seinen vergleichenden Beobachtungen über nomadische und seßhaft-städtische Lebensweise ins Blickfeld der europäischen Geisteswissenschaft, als im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts die Soziologie zu einer selbständigen Wissenschaft wurde. Seine Theorie vom zyklischen Verlauf der Geschichte fand ihren Widerhall bei Zivilisations- und Kulturkritikern. Die vorliegende Übersetzung bietet größere Auszüge aus dieser Einführung in Ibn Kahlduns Hauptwerk.
Afrikas zweite Generation seit der Unabhängigkeit tritt an die Öffentlichkeit und an die Macht. Den politischen Diskurs prägt eine selbstbewußte, aber auch selbstkritische neue Sachlichkeit. Ergänzend zu Al Imfelds Standardwerk "Verlernen, was mich stumm macht", welches der afrikanischen Kultur gewidmet ist, äußern sich hier Afrikanerinnen und Afrikaner zum politischen und wirtschaftlichen Alltag in ihren Staaten: journalistisch, essayistisch und glossierend.
Fatima Mernissis kritische Auseinandersetzung mit der muslimischen Gesellschaft und ihr Eindringen in sogenannte männliche Domänen, wie Wissenschaft, Theologie und Öffentlichkeit ist von beträchtlicher Brisanz. Zwei Bereiche kristallisieren sich als Kern ihrer Kritik heraus: die Beziehung zwischen Frau und Mann und die Beziehung zwischen Frau und Staat. Im ersten Bereich plädiert sie für eine egalitär orientierte Partnerschaft, im zweiten, der über den sozialen Rahmen in der Gesellschaft hinausgeht und den Bereich der Politik betrifft, erhebt sie die Forderung nach Laizismus, damit die Rechte einer freien und mündigen Bürgerin in allen Gesetzesbereichen durchgesetzt werden können und gleichzeitig eine gesetzliche Grundlage für eine Veränderung der Einstellungen und Haltungen innerhalb der Gesellschaft geschaffen werden kann. Damit aber stellt sie die "heilige", da gottgegebene Ordnung, das Fundament der muslimischen Identität, zur Disposition.
Dieses Buch von einem der berühmtesten Gelehrten der arabischen Welt ist eine glanzvolle Leistung, und es kann sowohl vom neugierigen Anfänger als auch vom hochspezialisierten Experten mit Gewinn gelesen werden.
In diesem Buch geht es um die Sinnlichkeit und die Sexualität im Christentum und der abendländische Blick auf den Orient, dem kulturgeschichtliche Hintergrund der Haremisierung der muslimischen Frauen, das Osmanische Reich, Schatten über der Dynastie Osman, Frauenschicksale im Harem der Osmansultane, den Topkapi Sarayi und die Haremsräumlichkeiten, die Schwarzen Eunuchen im Harem der Osmansultane, die Sklavinnen in den Haushalten der osmanischen Obersicht, die Sklavinnen des Sultanpalastes, die Sultaninmutter, die Konkubinen des Sultans, die Prinzessinnen, die Kleidung, Schmuck und Kosmetik, das Bad, das Essen, Trinken und Rauchen, das Alltagsleben, Feste und Ausflüge, die Zeit des Umbruchs.
Der Prophet Mohammed, der Begründer des Islam, ist eine der faszinierendsten Gestalten der Weltgeschichte. Jahrhundertelang pflegte man ihn im Abendland zu verteufeln, ihn, der Jesus seinen Bruder nannte. Was könnte besser zum Verständnis dieses Religionsstifters beitragen als die Schilderung seines Lebens aus der Feder eines Moslems selbst? Schon hundert Jahre nach Mohammeds Tod begann Ibn Ishâq alle verfügbaren Nachrichten über ihn zu sammeln und hielt sie in einem umfangreichen Werk fest. Die zeitliche Nähe des Biographen zu den Ereignissen läßt uns Mohammed nicht in der verklärten Gestalt eines Heiligen erscheinen, sondern als irdisches Wesen, das zwar eine göttliche Botschaft verkündet, seine menschlichen Züge aber noch nicht verloren hat.
Eine Muhammad-Biographie aus westlicher Sicht, die das Leben und Wirken des Propheten dem hiesigen Leser verständlich macht und sich dabei bemüht, jahrhundertealte Vorurteile gegenüber dem Islam und seinem Begründer auszuräumen.
Die Verbreitung des Islam in der ganzen Welt scheint ungebrochen. Bis zum Jahr 2000 wird die Anhängerschaft dieser Religion auf eine Milliarde Menschen gewachsen sein. Trotzdem ist der Islam für die meisten Menschen im Westen ein Buch mit sieben Siegeln. Die Lehren des Koran, seine Auslegung und die politischen Auswirkungen werden von vielen nicht erst seit dem Golfkrief zwischen Irak und Iran als Bedrohung empfunden und mit Fanatismus und Unterdrückung gleichgesetzt. Chris Horrie und Peter Chippindale beschäftigen sich in ihrem Handbuch des Islam mit der Entstehung, den Inhalten, den Gesetzen, der Verbreitung und der Geschichte des Islam und stellen in einem ausführlichen Teil alle muslimischen Länder der Welt vor. Ein unentbehrliches Handbuch für jeden politisch interessierten Leser. -------------------------------------
Titel: Mythos Morgenland Jahrhundertelang regte der Orient die Europäer zu den wildesten erotischen Phantasien und Mythen an. Sie kamen erstmals während der Kreuzzüge auf und verfolgten den Zweck, den als gegnerische Macht empfundenen Islam niederzuringen. Europäische Reisende, Maler und Dichter bedienten sich dann später dieser Mythen, um in ihrer Heimat die Gunst des Publikums zu erheischen. So entstand der "Orient Europas", ein Ort reiner Phantasie. Eine derartig von Vorurteilen geprägte Wahrnehmung beeinflußt unsere Sichtweise bis heute und prägt das spannungsgeladene politische Klima zwischen Europa und dem Orient.
Ohne die Wegbereitung durch die arabische Kulturhochblüte wäre die westliche Aufklärung, Wissenschaftsentwicklung und Zivilisation nicht denkbar. Dies war die Botschaft des ersten Sachbuch-Welterfolges von Sigrid Hunke, "Allahs Sonne über dem Abendland". In "Die Orientierung - Sternstunden Deutsch-Arabischer Begegnung" geht sie noch darüber hinaus. Dort weist die vielfach ausgezeichnete Kulturphilosophin nach, wie sehr wir Europäer und insbesondere wir Deutsche uns auch in Fragen der Lebensanschauung und selbst der Lebensweise über viele Jahrhunderte am Vorbild der Araber orientierten bzw. dort unsere nächste Geistesverwandtschaft entdecken... Eine faszinierende Begegnung mit höchst überraschenden Wurzeln unserer Geschichte und Psyche.
------------------------------------------- Dieses Buch beschreibt nun ertsmals die einseitige - wichtige politische und historische Zusammenhänge ausklammernde - Berichterstattung Peter Scholl-Latours über die Araber und den Islam. Das von Scholl-Latour verbreitete Schreckensbild einer angeblichen islamischen Bedrohung der westlichen Zivilisation wird als unverantwortliche Panikmache und undifferenziertes Zerrbild über den Islam kritisiert. ---------------------------------------
Die Referate des vorliegenden Bandes sind während des deutsch-marokkanischen wissenschaftlichen Symposiums vom 10. - 12. November 1993 an der Faculté des Lettres et des Sciences Humaines der Universität Rabat zum Thema „Die Sicht des Anderen - Das Marokkobild der Deutschen, das Deutschlandbild der Marokkaner“ vorgetragen und diskutiert worden. Dieses Band versucht, aus der Sicht marokkanischer und deutscher Wissenschaftler Beiträge zur Differenzierung, Relativierung und Entlarvung der bislang existierenden Stereotype, Klischees und Vorurteile zwischen unseren beiden Ländern beizutragen. Dabei muß es auch darum gehen, unerfreuliche Kapitel im Verhältnis zwischen Deutschen und Marokkanern nicht zu verdrängen, sondern offensiv zu thematisieren.
Es gehört zur Aufgabenstellung des Amtes für Multikulturelle
Angelegenheiten, eine aktuelle Bestandaufnahme über die derzeitige
Zusammensetzung und die sozio-kulturelle Situation der in Frankfurt lebenden
ethnischen, kulturellen oder nationalen Minderheiten zu erarbeiten. Mit
Hilfe der ermittelten Erkenntnisse sollen in den Bereichen, wo Marginalisierung
droht oder große Defizite an Partizipationsmöglichkeiten bestehen,
Vorschläge gemacht und gemeinsam mit anderen städtischen Ämtern
Maßnahmen geplant und eingeleitet werden, die dazu beitragen können,
mögliche Benachteiligungen und Ausgrenzungen der betroffenen Gruppen
zu erkennen und abzubauen. Titel: Gestürmte Festung Europa Verfasser: Corinna Milborn Verlag: Styria Erscheinungsjahr: 2006 ISBN: 978-3-222-13205-6DMG-Lfd.Nr. 179
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