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Werden Sie Mitglied der Deutsch-Marokkanischen Gesellschaft und tragen Sie dazu bei die freundschaftlichen, kulturellen und sozialen Beziehungen der beiden Länder zu erweitern... [mehr]| Kunst und Kultur | | Print | |
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Titel: Ausstellungskatalog Herausgeber: Institut für Auslandsbeziehungen Erscheinungsjahr: 1993 DMG-Lfd.-Nr.: 86 Bei diesem Buch handelt es sich um den Katalog der vom 9.11. - 18.12.93 stattfindenden Ausstellung der Architekten Abdeslem Faraoui und Patrice de Mazières über Architektur in Marokko.
Den Arabern galt und gilt die klassisch-arabische Poesie als der vollendeste Ausdruck ihrer Kultur. Den Europäern ist es nicht immer leichtgefallen, die Gefühle der Araber für ihre Dichtung nachzuempfinden. Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich die Arabistik bemüht, in den altarabischen Gedichten nicht nur eine Fundgrube für Kulturgeschichte und Sprachwissenschaft zu sehen, sondern sie auch unter literaturwissenschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten. Dabei standen strukturelle und gattungsgeschichtliche Probleme im Vordergrund. Die Grundzüge versuchen, auf der Grundlage dieser neuen Forschung einen zusammenfassenden Überblick über die Entwicklung der klassisch-arabischen Poesie von Imra'al-qais bis al-Mutanabbi (6. - 10. Jh. n. Chr.) zu geben. Der vorliegende erste Band beschäftigt sich mit der altarabischen, d. h. vorwiegend vorislamischen Poesie.
Der zweite Band behandelt die islamische Epoche bis in die Bujidenzeit hinein. Es wird gezeigt, inwieweit und in welcher Weise der starke soziale und kulturelle Wandel, der die Araber nach der Verkündigung des Islams und der Gründung ihres Weltreichs erfaßte, in der Dichtung seinen Ausdruck fand.
Die Kultur der marokkanischen Küche braucht trotz ihrer Exotik in ihrer Vielfalt und kulinarischen Raffinesse den Vergleich mit anderen Küchen des Mittelmeerraums nicht zu scheuen. Gemeinsam mit den Fotografen Michelle Garrett und John Stewart bereiste Robert Carrier zwei Jahre lang die unterschiedlichen Regionen Marokkos, um Eindrücke der einzigartigen Geschmacksvielfalt marokkanischer Gerichte, aber auch des bunten marokkanischen Lebens zu sammeln und sie in Worten und Bildern festzuhalten. Neben einer umfangreichen Sammlung von Rezepten, die er von seinen marokkanischen Freunden, von Küchenchefs verschiedener Landstriche und aus seinem eigenen Haushalt zusammengetragen hat, vermittelt Robert Carrier die Bilder, die Geräusche und das Gefühl dieses Landes. Er gibt einen einführenden Überblick über die gebräuchlichen Zutaten der marokkanischen Küche, beschreibt, wie und was die Menschen essen - sowohl bei der Arbeit, wenn es einen schlichten Eintopf gibt, der auf einem tragbaren Holzkohleherd zubereitet wird, als auch zu Hause an Festtagen, wenn man z. B. m'choui serviert, ein ganzes Lamm, das über dem offenen Feuer gebraten wird. Begleitet von großartigen Fotos, vermittelt dieses Buch einen farbenprächtigen Eindruck von der Kultur der marokkanischen Küche.
Der Besuch der islamischen Männergesellschaft durch westliche Touristinnen kann nicht problemlos ablaufen. Zu verschieden sind die Kulturen, zu gegensätzlich die Erwartungen. Trotzdem ist es möglich, vielen Konflikten aus dem Weg zu gehen. Aber was genau sind diese Konflikte? Und wie kann man ihnen begegnen? Soll sich die Reisende verschleiern? Oder gar zu Hause bleiben? In ihrem Buch versucht die Autorin, nicht nur diese Fragen zu beantworten. Vor allem will sie anregen, sich vorab mit der Situation orientalischer Frauen zu beschäftigen. Denn eine Besucherin kann die Wirkung ihres Auftretens erst ermessen, wenn sie es mit der Lebensweise der islamischen Frauen in Beziehung setzt. Während das Weibliche eigentlich aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt wird, trägt die Touristin es mit all dem auf die Straße, was sonst mit Mitteln wie Schleiertragen oder Anwesenheitsverbot verbannt wird. Indem man sich rücksichtsvoll verhält und dem ohnehin vorhandenen touristischen Freiraum nicht bis zum Äußersten ausreizt, zeigt man Achtung und Respekt. Und nur so kann man ehrliche Gastfreundschaft erwarten und Vor- bzw. Falschurteile abbauen und nicht zuletzt eine angenehme Reisezeit verbringen.
Die arabischen Kalligrafen, deren Werke im Mittelpunkt dieses Buches stehen, verstanden ihre Kunst als eine „Geometrie der Seele“. Das vorliegende Buch veranschaulicht die lange Geschichte, die die islamische Kalligrafie von den ersten Manuskriptseiten des Koran bis zur zeitgenössischen Architektur und Malerei durchlaufen hat. Es beruht auf der Untersuchung einer Vielzahl wertvoller Handschriften und Dokumente. Erstmals im Jahr 1978 bei DuMont erschienen, wurde „Die Kunst der islamischen Kalligrafie“ für die Neuausgabe in Bild- und Textteil komplett überprüft und aktualisiert. -------------------------------------------
Das westliche Nordafrika galt den Römern als Mauretania, als Land der Mauren - ursprünglich die Bezeichung für die dort einheimischen Berber. Nach der Islamisierung Nordafrikas im 7. und 8. Jh. beeinflußte die nun arabisch-berberische Region über ein halbes Jahrtausend lang europäische Geschichte, Kunst und Kultur. Bis heute prägen maurisch-islamische Bauten insbesondere Südspanien - man denke an die Giralda in Sevilla, die Mezquita in Córdoba, nicht zuletzt an die Alhambra in Granada. Burchard Brentjes zeichnet die Geschichte der Mauren, ihrer Kunst und Kultur nach, zeigt an vielfältigen Beispielen aus Architektur und Kunsthandwerk den Glanz der maurischen Traditionen in Tunesien, Algerien, Marokko und Südspanien auf, weckt Verständnis für die religiösen Anliegen dieser islamischen Kultur und führt ihre Ausstrahlung auf das europäische Kunstschaffen vor Augen.
Die Ausstellung "Marokkanische Keramik" im Hetjens-Museum zeigte exemplarisch die Kunstfertigkeit der marokanischen Handwerker durch die Jahrhunderte bis zur Gegenwart. Der Formenreichtum, die Vielfalt der dekorativen Elemente und die farbliche Harmonie der Keramik geben eine Vorstellung vom Reichtum der marokkanischen Kultur. Die Beiträge in diesem Katalog machen deutlich, welch besonderer Rang in künstlerischer, historischer und sozialer Hinsicht den marokkanischen Sammlungsbeständen zukommt. Die Gefäß- und Architekturkeramik aus Fayence ist eine der ältesten marokkanischen Kunstformen, aber auch heute noch eine der lebendigsten. Der Töpfer schafft immer noch, wie seit jeher, aus einem ganz alltäglichen Ausgangsmaterial und unter Anwendung einfachster Techniken ein ganzes Spektrum von Formen und Farben, mit einem hochentwickelten Gefühl für ausgewogene Gestaltung und mit einer ausdrucksvollen Kraft, die seinem Werk eine universelle Dimension verleihen.
Der hier vorliegende Forschungsbericht beinhaltet die Ergebnisse einer Landesaufnahme der Töpfereiorte und -zentren Marokkos, die im Jahre 1980 vorgenommen wurde. Zu über 250 Töpferorten liegen systematische Angaben vor. Der Band ist mit einer Fülle von photographischen Belegen zur Vielgestaltigkeit der marokkanischen Töpferkultur ausgestattet. -------------------------------------------
Dieses Buch ist in Französisch geschrieben. Es beinhaltet eine Beschreibung der Konstruktion er Moschee "HASSAN II" in Casablanca.
Dieses Buch ist eine Zusammenfassung der Ausstellung von marokkanischen Malern in Paris und zwar Belkahia, Bellamine, Cherkaoui, Kacimi. Es ist in Französisch geschrieben.
Im Gegensatz zum nüchtern-sachlichen Forschungsbericht, wie er unter dem Titel „Marokkanische Töpferei“ (DMG Bibliotheksnummer 151) vorliegt, haben Rüdiger Vossen und seine Koautoren mit dem Buch „Reisen zu Marokkos Töpfern“ ein Werk vorgelegt, welches das Wissen um alle Aspekte der Herstellung und Vermarktung von Töpferwaren einbettet in eine vielschichtige Betrachtung der geographischen, ethnographischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation in Marokko. Der anregende Text, der eine große Zahl von landeskundlichen und historischen Aspekten einbezieht, wird durch eine Vielzahl aussagekräftiger Photographien und Karten verschiedenster Maßstäbe ergänzt. Die seltene Verbindung umfassender und exakter wissenschaftlicher Darstellung mit unterhaltender und allgemeinbildender Lektüre ist in diesem Buche aufs Beste geglückt.
Informationen zur Sonderausstellung vom 03.07. - 31.09.1993 - diese Ausstellung hat dem Besucher anhand von Gegenständen und Bildern, die in der Mehrzahl zu der Zeit entstanden sind, als Fürst Pückler seine Orientreise unternahm, zum einen einige der zentralen Lebensformen in den nordafrikanischen Ländern Marokko, Algerien, Tunesien und Ägypten aufgezeigt. Desweiteren war diese Aufstellung rund um das Thema jener vornehmen Tugend angeordnet, für die diese Länder am meisten bekannt sind, nämlich der märchenhaften arabischen Gastfreundlichkeit. Unter Frauen kommt sie hauptsächlich bei den mehrtägigen Hochzeitsfeierlichkeiten zum Ausdruck, bei Männern hingegen zumeist in der Form des gemeinsamen Kaffee- oder Teetrinkens am Nachmittag oder Abend. Zum anderen wollte die Ausstellung durch die Vermittlung der diesen Lebensformen zugrundeliegenden Gesetzlichkeiten, die von der islamischen Religion bestimmt werden, die Faszination veranschaulichen, die die orientalischen Kulturen im letzten Jahrhundert auf Europäer wie Fürst Pückler ausübten. Letztendlich wollte die Ausstellung mit dem Einblick in die Kultur der nordafrikanischen Ländern, der aufgrund ihrer Größe nur ein minimaler sein kann, für mehr Verständnis gegenüber unseren Mitbürgern aus diesem Raum werben. -------------------------------------------
Robert Irwin verfolgt die Entwicklung der islamischen Kunst ausgehend von ihren Wurzeln in der byzantinischen und sassanidischen Kultur. Er zeichnet nach, wie das in den Aussprüchen des Propheten begründete Verbot, lebende Wesen darzustellen, zul jener beispiellosen Entfaltung nichtfigürlicher Darstellungsformen geführt hat, die ihren Ruhm ausmachen. Neben Architektur und Kunsthandwerk, kalligraphie und Malerei rückt Irwin die Wechselbeziehungen zwischen bildender Kunst, Literatur und Wissenschaft ins Blickfeld und eröffnet spannende Einblicke in Lebensgeschichten und Karrieren einzelner Künstler. Bekannt wurde Robert Irwin mit Romanen wie „Der arabische Nachtmahr und Verrückte Leidenschaft“. In seinen Sachbüchern, darunter The Middle East in the Middle Ages, eine Geschichte der arabischen Kultur im Mittelalter, und „Die Welt“ von Tausendundeine Nacht, ein Führer durch die berühmte Märchensammlung, hat er sich als profunder Kenner islamischer Kusnt und Kultur erwiesen, der es versteht, sachliche Information mit literarischem Anspruch zu verbinden.
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„Unterwegs, da gab es Plätze, da wäre ich so unwahrscheinlich
gern geblieben, doch ich mußte einfach weitergehen“. ---------------------------------------------------
Titel: Zwei Freunde im Regen
Erscheinungsjahr: 1999 Kurzfilm nach einer Erzählung von Paul Bowles und Mohammed Mrabat, Tanger/Marokko. Der Film wurde 1998 fertiggestellt und von der DMG gesponsert. Er soll zur Verständigung der nach wie vor verschiedenen und oft von Mißtrauen und Unverständnis geprägten Kulturen zwischen Okzident und Orient beitragen. --------------------------------------------------------- |